Noten von: Pierne, Gabriel

Pierné studierte am Pariser Konservatorium bei Antoine François Marmontel, Albert Lavignac, Émile Durand, César Franck und Jules Massenet. Er gewann 1882 den Prix de Rome mit der Kantate Edith und wirkte danach von 1890 bis 1898 als Organist an Ste-Clotilde. 1903 wurde er Stellvertreter von Édouard Colonne als Leiter der nach diesem benannten Concerts Colonne, welche er von 1910 bis 1934 allein dirigierte. Als Dirigent erwarb er sich großen Bekanntheitsgrad, den er zur Aufführung zahlreicher zeitgenössischer Werke benutzte (von Claude Debussy, Maurice Ravel, Albert Roussel, Igor Strawinski und Darius Milhaud). 1919 dirigierte er die Uraufführung der Symphonie von Louis Vierne, und 1921 diejenige der dritten Symphonie von Georges Enesco. Er komponierte sechs Opern, mehrere Ballette und Pantomimen, Oratorien, Orchester- und kammermusikalische Werke sowie Stücke für Orgel, Harfe und Klavier. Stilistisch ist seine Musik der Spätromantik zuzuordnen.


Quelle: Wikipedia (03.08.2014)